Berufs-, Fach- und Fortbildungsschule Bern

Lernen und Lehren

Datum: 25.11.2015
Aufbau Bildungsangebot
Die vier berufsbezogenen Schwerpunkte
Jahresplanung
Lernen/Lehren am BVS


     
Aufbau Bildungsangebot Typ BVS Praxis und Allgemeinbildung (BPA)     
Die obligatorischen allgemeinbildenden Lernbereiche decken 16 Stunden ab. Je nach Berufsziel melden Sie sich im Aufnahmeverfahren in einen berufsbezogenen Schwerpunkt an. Das Dokument Einteilung der Berufe in die berufsbezogenen Schwerpunkte unterstützt die abgebende Lehrperson und Sie bei der Einteilung in den berufsbezogenen Schwerpunkt. Im begleiteten individuellen Arbeiten erhalten Sie Raum und Zeit, um in einer lernfördernden Umgebung eigenständig und selbstorganisiert an Ihren individuellen Zielen zu arbeiten. Sie üben sich in Lern- und Arbeitstechniken. Das Angebot der Schule kann ab der vierten Schulwoche nach den Berufswahlwochen besucht werden. Die Klassenlehrperson bespricht das Angebot mit der Klasse und den Lernenden. Es besteht kein Anrecht darauf, ein Angebot der Schule zu besuchen.

Eine Arbeitswoche an der BFF umfasst rund 40 Stunden (inklusive Hausaufgaben). Dies entspricht in etwa der Arbeitszeit von Berufslernenden. ,
10 bis 40 Prozent der Ausbildungszeit verbringen Sie in Projektwochen, Schnuppereinsätzen, internen Werk- und Ausbildungsstätten oder in einem Praktikum.

Übersicht  
 
Allgemeinbildender Lernbereich
(obligatorisches Grundangebot)
16 Lektionen
Berufsbezogene Schwerpunkte Bau,
Technik,
Natur
Administration,
Verkauf,
Logistik
Gastronomie,
Hauswirtschaft,
Tourismus
Gesundheit,
Soziales
Berufsbezogener Lernbereich
(Fächer)
14 - 18 Lektionen
Begleitetes individuelles Arbeiten 4 Lektionen
Angebot der Schule 0 - 4 Lektionen
  
Anteil praktischer Unterricht: 10% bis max. 40% (intern, wie auch extern)

     
Die vier berufsbezogenen Schwerpunkte    
 
1. Bau, Technik, Natur (BTN)
Dieser Schwerpunkt eignet sich, wenn Sie später in folgenden Berufsfeldern arbeiten möchten:  Gebäudetechnik, Bau, Holz, Metall, Elektrotechnik, Fahrzeuge, Informatik, Druck und Gestaltung.
Aufbau und Lernbereiche - Schwerpunkt Bau, Technik, Natur (BTN)

2. Administration, Verkauf, Logistik (AVL)
Dieser Schwerpunkt eignet sich, wenn Sie später in folgenden Berufsfeldern arbeiten möchten: kaufmännische Berufe, Detailhandel, Verkauf und Logistik..
Aufbau und Lernbereiche - Schwerpunkt Administration, Verkauf, Logistik (AVL)

3. Gastronomie, Hauswirtschaft, Tourismus (GHT)
Dieser Schwerpunkt eignet sich, wenn Sie später in folgenden Berufen arbeiten möchten:  Bäcker/in-Konditor/in/Confiseur/in, Hotelfachfrau/-mann, Restaurationsangestellte/r, Koch/Köchin, Bekleidungsgestalter/in, Fachfrau/-mann Hauswirtschaft, Milchtechnologe/Milchtechnologin.
Aufbau und Lernbereiche - Gastronomie, Hauswirtschaft, Tourismus (GHT)

4. Gesundheit, Soziales (GS)
Dieser Schwerpunkt eignet sich, wenn Sie später in folgenden Berufen arbeiten möchten:  Fachfrau/-mann Gesundheit, Assistent/in Gesundheit, Fachfrau/-mann Betreuung, Medizinische/r Praxisassistent/in, Dentalassistent/in, Laborant/in.
Aufbau und Lernbereiche - Schwerpunkt Gesundheit, Soziales (GS)

     
Jahresplanung    

Inhaltliche Struktur des Schuljahres
 
Vorphase
Aufnahmebestätigung
Berufsvorbereitung
  1. Phase
Berufswahl festigen
Bildungsstand analysieren
  2. Phase
Bildung festigen
Kompetenzen erarbeiten
  3. Phase
Vorbereitung auf den
Einstieg in die Arbeitswelt

Vorphase
Nach der Aufnahmebestätigung sichten wir die Informationen Ihrer Anmeldung und legen die definitive Einteilung in die Berufsfelder fest. Sie verpflichten sich, grundsätzlich bereits während den Sommerferien mindestens eine Woche zu schnuppern. 

1. Phase    
In diesem Zeitraum lernen die (Klassen-)Lehrpersonen Sie näher kennen, begleiten und beraten Sie in Ihrem Berufswahlprozess. Sie nehmen eine persönliche Standortbestimmung vor. In den  ersten Wochen der Ausbildung werden  die Berufswünsche geklärt. Sie erstellen die Bewerbungsunterlagen oder vervollständigen diese. Sie absolvieren Schnupperlehren und bewerben sich. Ihre Eltern/Erziehungsberechtigten werden bis Ende November bei einem Gespräch über Ihren Lernstand und Ihren Berufswahlstand  informiert. 

2. Phase
Während dieser Zeit stehen das Verfassen von Bewerbungen sowie der Aufbau von allgemeinbildenden und berufsbezogenen Kompetenzen im Zentrum. 

3. Phase
Sie übernehmen immer mehr Eigenverantwortung für Ihren Lernerfolg. Motivierende, möglichst selbstgesteuerte Projekte runden das Jahresprogramm ab. Für den Einstieg in die Praxis können Sie den Lehrbetrieben bereits zur Verfügung stehen und im Rahmen von maximal 40 Prozent Berufserfahrung sammeln. Sie nehmen teil an einer Projektwoche mit der Klasse.

Die inhaltliche Struktur im Jahresverlauf passt sich dem persönlichen Lernstand an. 
Die Ferien richten sich nach der Ferienordnung der BFF Bern.

     
Lernen/ Lehren am BVS     

Das pädagogische Konzept des Lehrplanes
- orientiert sich an Ihrem Förderbedarf am Übergang von der obligatorischen Schulzeit in die Berufsbildung.
-  betont die Ganzheitlichkeit des Lernens. Für den Erwerb von Kompetenzen ist die Beziehung zwischen Ihnen und Ihren Lehrpersonen ebenso wichtig, wie der bewusste Einsatz verschiedener Lehr- und Lernformen sowie das gekonnte Zusammenspiel von Wissen, Wollen und Können.
- stärkt Ihr Selbstvertrauen, fördert Ihre Selbständigkeit, unterstützt und motiviert Sie in Ihrem Lernprozess.

Dreiteiliges Unterrichtsprinzip
Wir sehen für Sie verschiedene Lehr- und Lernformen vor. Rund ein Drittel des Unterrichts ist lehrerzentriert, zwei Drittel sind offene Formen wie das selbstorganisierte, individuelle Arbeiten oder der kooperative Unterricht (Gruppen-oder Projektarbeit).
In den Fächern Französisch und Englisch kommunizieren und arbeiten Sie in Niveaugruppen. Die anderen Fächer werden innerhalb der Klasse mit innerer Differenzierung vermittelt.

Beziehung gestalten
Sie werden durch Klassenlehrpersonen, Fachlehrpersonen und Coaches in einer lernfördernden Umgebung unterstützt. Sie erhalten Beratung und Begleitung nach Bedarf.

Handlungskompetenzorientierung
Ihr Vorwissen und ihre Erfahrung werden in den Unterricht einbezogen. Sie haben die Gelegenheit, zusammenzuarbeiten, sich über unterschiedliche Lernwege auszutauschen und sich Sachverhalte eigenständig zu erschliessen. Sie vernetzen das erworbene Wissen und Können und wenden es auf neue Situationen an. Die Lehrpersonen arbeiten mit Kompetenzstufenbeschreibungen.

Pädagogisches Konzept
 
L E R N E N
B
E
G
L
E
I
T
E
N
Handlungskompetenzorientierung Z
U
S
A
M
M
E
N
A
R
B
E
I
T
E
N
Kenntnisse Fähigkeiten
Fertigkeiten
Haltungen
Dreiteiliges Unterrichtsprinzip
Individualisierender
Unterricht
Lehrgangsförmiger
Unterricht
Kooperativer
Unterricht
B E Z I E H U N G    G E S T A L T E N

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